Reisnudeln mit gaaaaanz viel Grünkohl und Tempeh

Grünkohl ist ein Gemüse, das ich seit einiger Zeit im Herbst und Winter in großen Mengen konsumiere. Oft kleingehäckselt im Smoothie, ab und an als norddeutscher Grünkohl mit ewig viel Butter und Fett (da Bremer Grünkohl das liebste Kindheitserinnerungsessen von meinem Mann ist 🙂 ), am liebsten aber ein paar Minuten angedünstet und dann unter irgendwas gemischt. Einfach und schnell halt, so wie ich gerne koche. 

Gab es Grünkohl vor 10 Jahren eigentlich auch schon? Oder fällt der mir erst seit einigen Jahren auf seit es diesen Hype darum gibt? Jeder Food Blogger der gesundheitlich was auf sich hält macht was mit "kale". Kale, also Grünkohl, gibt's mittlerweile im Bio-Supermarkt sogar als gesündere Variante von Chips. 

Dies hier ist ein schnelles Rezept mit Reisnudeln und Tempeh und entführt dich in den asiatischen Winter. 

Portionen 4 Personen

Zutaten

Das musst du vorher einkaufen für's Rezept:

  • 8 TL Tamari
  • 8 TL Reisessig oder Apfelessig
  • 2 EL scharfe rote Soße optional
  • 1 Block Tempeh in Würfel geschnitten
  • 1 Packung braune Reisnudeln
  • 4 TL getoastetes Sesamöl
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden
  • 2 Knoblauchzehen fein in Scheiben geschnitten
  • 2,5 cm frischer Ingwer schälen und fein würfeln
  • 8 Blätter Grünkohl gewaschen
  • 4 Blätter Mangold gewaschen
  • 2 Karotten gestiftelt
  • 1 rote Paprika in Würfel schneiden
  • 60 ml Wasser
  • 4 TL Sesam

Anleitungen

So habe ich es gekocht:

  1. Tamari, Essig und scharfe Soße in einer kleinen Schüssel verrühren. 

  2. Tempeh und Reisnudeln in kochendes Wasser geben und nach Packungsangabe der Reisnudeln kochen (meist 5-6 Minuten). Dann abschütten in ein Sieb. Koche die Nudeln so, dass sie etwa gleichzeitig mit dem Gemüse gar sind, denn wenn sie zu lange im Sieb sind, kleben sie zusammen. 

  3. Die Grünkohl- und Mangoldblätter waschen und beim Grünkohl das Blatt von den Stengeln ziehen, denn die Stengel sind ziemlich hart zu essen. Die Grünkohlblätter in Streifen schneiden, die Stengel entweder wegwerfen oder im Entsafter für deinem nächsten Juice entsaften. Den Mangold kannst du komplett in Streifen schneiden.

  4. Sesamöl in einer Pfanne erhitzen. Frühlingszwiebeln, Knoblauch und Ingwer dazugeben. Kurz andünsten. Dann die Karotten, Paprika und Grünkohlblätter dazugeben. Deckel drauf und für einige Minuten dünsten, bis der Grünkohl weich gegart ist. 

  5. Zum Schluss die gekochten Reisnudeln und Tempeh in die Pfanne dazu geben, mit der vorbereiteten Tamarisoße mischen und kurz alles erhitzen. Nochmal abschmecken und zum Servieren mit Sesam bestreuen. Gerne noch mit etwas Sesamöl garnieren. 

  6. Reste halten sich in der Tupperdose gut für einige Tage. 

Rezept-Anmerkungen

Ich freue mich, wenn du in den nächsten herbstlichen Wochen dieses Rezept probierst und mir einen Kommentar hinterlässt.