Ausreden keinen Sport zu machen: Tipps zum Dranbleiben

Ausreden keinen Sport zu machen: Tipps zum Dranbleiben

Wenn du in besserer Form sein willst, höre auf, dich selbst zu belügen.

„Ich trainiere nicht gern“ oder „Ich habe keine Zeit für Sport“. 

Ich höre diese Ausreden oft von Followern auf Instagram oder von Gesprächspartnern auf Veranstaltungen, die mich um Rat fragen, wie sie fitter werden können. Jedes Mal bleibt meine Antwort dieselbe …

Die Prinzipien für den Start sind super einfach:

  •     Iss gesundes, nahrhaftes Essen – egal ob Low Carb, High Fat, Vegan, Veggie, Omnivore
  •     Bewege deinen Körper – am besten mit der Sportart, die dir am meisten Spaß macht

Und ich denke im Allgemeinen versteht der Großteil der Welt das Grundkonzept, um in Form zu kommen:

Besser essen, effektiver trainieren.

Wenn du dann einige Zeit regelmäßig trainiert hast, und zwar egal welche Sportart, dann kann man etwas tiefer ins Detail einsteigen und an dein Feinheiten und der Effektivität arbeiten. 

Während die Idee, sich in eine bessere Form zu bringen, einfach ist, ist es für manche Menschen unglaublich schwierig, dieser Strategie zu folgen. Ob es sich um Angst vor Versagen oder Überforderung oder um allgemeines Missverständnis handelt, ich höre ständig Ausreden keinen Sport zu machen oder warum Menschen nicht dranbleiben können.

Wenn du in besserer Form sein willst, höre auf, dich selbst zu belügen.

„Ich trainiere nicht gern“ oder „Ich habe keine Zeit für Sport“.

Ich höre diese Ausreden oft von Followern auf Instagram oder von Gesprächspartnern auf Veranstaltungen, die mich um Rat fragen, wie sie fitter werden können. Jedes Mal bleibt meine Antwort dieselbe …

Die Prinzipien für den Start sind super einfach:

  •     Iss gesundes, nahrhaftes Essen – egal ob Low Carb, High Fat, Vegan, Veggie, Omnivore
  •     Bewege deinen Körper – am besten mit der Sportart, die dir am meisten Spaß macht

Und ich denke im Allgemeinen versteht der Großteil der Welt das Grundkonzept, um in Form zu kommen:

Besser essen, effektiver trainieren.

Wenn du dann einige Zeit regelmäßig trainiert hast, und zwar egal welche Sportart, dann kann man etwas tiefer ins Detail einsteigen und an dein Feinheiten und der Effektivität arbeiten.

Während die Idee, sich in eine bessere Form zu bringen, einfach ist, ist es für manche Menschen unglaublich schwierig, dieser Strategie zu folgen. Ob es sich um Angst vor Versagen oder Überforderung oder um allgemeines Missverständnis handelt, ich höre ständig Ausreden keinen Sport zu machen oder warum Menschen nicht dranbleiben können.

„Ich trainiere nicht gern“ und „Ich habe keine Zeit für Sport“, sind der King auf jeder Ausreden Hitliste.

Ausreden keinen Sport zu machen: Tipps zum Dranbleiben

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Ich verstehe das. In 99% der Ausreden-Fälle machen wir das falsche Training. Wir tun etwas, das uns eigentlich keinen Spaß macht. Wir melden uns im Fitnessstudio an, weil wir denken das müssten wir machen, gehen dann aber nicht hin, weil wir Gerätetraining langweilig finden. Wir werden Mitglied im Tennisverein, schaffen es dann aber nie zu den Übungsstunden, weil wir immer dann arbeiten (müssen), wenn Trainingsstunde ist. Da passt für mich etwas zwischen dem Wunsch fitter zu werden und der darauf folgenden Ausführung nicht zusammen.

Nur weil du etwas nicht gerne tust, heißt das nicht, dass du es nicht tun solltest.

Nur weil du es nicht ins Tennistraining schaffst, heißt das nicht, dass du kein Tennis spielen solltest.

  • Ich putze nicht gerne. Heißt das, ich sollte meine Wohnung dreckig lassen?
  • Ich hasse es kalt zu duschen. Soll ich deswegen die Dusche meiden?
  • Ich stehe mit Technik ziemlich oft auf dem Kriegsfuß. Sollte ich mich deswegen nie wieder an neue Technik heranwagen?

Es wird immer Dinge im Leben geben, die wir nicht gerne tun und erfinden dann Ausreden keinen Sport zu machen. Oft sind es jedoch genau diese Dinge, die wir nicht gerne tun, die uns den größten Nutzen von allen bieten. Beim Sport ist es nicht anders. Genau die Übungen, die wir nicht gerne tun, das sind diese, die unserem Körper in der Regel am besten tun.

Auch wenn du vielleicht noch nicht gerne Sport machst, sind die Vorteile unbestreitbar.

Sport

  1. kontrolliert das Gewicht und stärkt deine Knochen und Muskeln
  2. reduziert das Risiko von Krankheiten und einigen Krebsarten
  3. verbessert die psychische Gesundheit und Stimmung 
  4. schärft Denk-, Lern- und Urteilsfähigkeiten
  5. verbessert den Schlaf und entspannt
  6. erhöht die Chancen, länger selbstbestimmt zu leben

Auch wenn du vielleicht nicht gerne Sport machst, solltest du dich bewegen. Bewegung ist jedoch etwas anderes als Sport.

Bewegung = das mache ich nebenher, ohne mich umzuziehen, im Alltag, zum Beispiel:

  1. Treppen laufen
  2. am hintersten Parkplatz parken und laufen
  3. eine Station früher am Bus aussteigen und den Rest zu Fuß gehen
  4. Zwei Kniebeugen machen jedes Mal wenn mein Telefon klingelt

 Sport = bewusst, ich ziehe meine Sportsachen an, ich rolle meine Matte aus, ich ziehe meine Laufschuhe an, zum Beispiel:

  1. joggen gehen
  2. eine Pilates Session mitmachen
  3. ins Fitnessstudio gehen
  4. mit meiner Freundin Golf spielen
Ausreden keinen Sport zu machen: Tipps zum Dranbleiben

Tipp #1 gegen Ausreden keinen Sport zu machen: Mache vor der Arbeit schon Sport

 

„Morgenstund hat Gold im Mund“ – an diesem Spruch ist in Sachen Sport und Ausreden tatsächlich etwas dran. Auch wenn du bisher eher zu der Sorte Langschläfer gehörst, wie alles ist auch früher aufstehen eine Gewohnheit die du dir antrainieren kannst. Wenn du ein paar Wochen lang täglich nur 15 Minuten früher aufstehst, dann gewöhnt sich dein Körper an die neue Aufstehzeit und es fällt dir leichter, dich aus den Federn zu schälen.

Nach der Arbeit kommen gerne Ausreden wie „ich bin müde“, „ich bin hungrig“, „es ist zu dunkel“, „ich muss mich um xyz (Kind / Haushalt / Einkauf & Co) kümmern, was ja durchaus alles seine Berechtigung hat. Am Morgen jedoch fällt es gerade vielbeschäftigten Menschen leichter, eine Routine zu etablieren. Und Routine ist das, was du brauchst, um dranzubleiben.

Tipp #2 gegen Ausreden keinen Sport zu machen:
Belohne dich mit etwas

Nein, nicht mit einem Stück Kuchen oder einem Glas Bier. Das ist das falsche Signal an deinen Körper. Doch Belohnung ist wichtig, um in deinem Gehirn Glücksgefühle nach vollendeter Aktion zu entfachen. Deine Belohnung kann ganz klein sein. Jedes Mal, wenn du die Treppe genommen hast statt den Lift, ballst du an der obersten Treppenstufe eine starke Faust und sagst laut oder in Gedanken „YES, I did it!“ und lächelst dabei.

Oder jedes Mal, wenn du in der Pilatesstunde warst, gibst du der Person neben dir ein „High Five“ … in Coronazeiten gibst du dir einfach selbst ein „High Five“ und lächelst dich (oder die andere Person) wieder dabei an. Eine Belohnung kann also alles mögliche sein, es muss nicht immer etwas großes sein wie ein neues Kleidungsstück oder eine Massage, wobei solche Belohnungen nach mehreren erreichten kleinen Zielen durchaus ihren Sinn hat. Nach jeder Pilatesstunde High Five, nach 10 Pilatesstunden als Belohnung eine Kopfmassage

Tipp #3 gegen Ausreden keinen Sport zu machen:
Feste Trainingstage definieren

Wenn du zu den busy Professionals der heutigen Zeit gehörst, dann hast du sicher einen google Kalender oder eine Kalender App oder gehörst vielleicht (so wie ich) noch zur Garde der Menschen mit den gedruckten Terminkalenderbüchern. Egal was du nutzt, deine Termine mit Kunden, Meetings mit dem Kollegenteam oder das Abendessen mit der Freundin werden dort eingetragen. 

Menschen, die ihre Sporttermine genauso eintragen wie alle anderen Verpflichtungen, halten sich leichter daran es dann auch zu tun. Trage also als eine neue Gewohnheit an festen Tagen deine Sporteinheiten ein, egal wie lang oder intensiv sie dann sein werden. 

Montag 6.30-6.45 Uhr Rücken Stretching zuhause

Mittwoch 19.30-20.30 Uhr Treffen mit Freundin Barbara zum Walking

Freitag 6.30-7.00 Uhr Krafttraining zuhause mit dem TRX

Zeitmanagement: erschaffe dir mehr Zeit für deine Fitness

Hättest du auch gerne mehr Zeit, um dich zu bewegen?

Dann hole dir mein Mini-eBook, in dem ich dir Tipps & Tricks für deine clevere Alltagsgestaltung gebe, so dass du dir mehr Zeit für Fitness im Alltag freischaufeln kannst – und das ohne viel Aufwand.

Behandle dein sowohl deine Bewegung als auch deinen Sport wie einen Job. Oder wie eine Dusche. Oder behandele es einfach wie etwas, das du jeden Tag (oder jeden zweiten Tag) erledigst, unabhängig davon, was in deinem Leben vor sich geht. Bewegung geht immer und überall. Sport vielleicht nicht. Um dich mehr zu bewegen und mehr Sport zu machen, musst du nur die Gewohnheit entwickeln, es auch zu tun. 

Was auch immer die Strategie ist, behandele sie so, wie sie ist – etwas, das deinen Körper und Geist in Topform hält. Das dir dabei hilft, stressige Phasen mit einem kühlen Kopf durchzustehen und dein Ruheanker und deine persönliche Auszeit ist, wenn es wieder extra-hektisch wird. 

Ich kenne nicht viele Leute, die länger als einen Tag ohne Duschen sind. Warum sollten wir also Wochen, manchmal sogar Monate, uns nicht bewegen? Hör auf, Ausreden zu erfinden um keinen Sport zu machen und fang einfach an. „Ich trainiere nicht gern“ oder „Ich habe keine Zeit für Sport“, sind schlechte Gründe dafür. 

Ganz egal, ob es deine Strategie ist, eine Trainingspartnerin zu finden und dich zu verabreden oder einen Pakt mit dir schließt, um morgens ein paar Minuten früher aufzustehen und dann zu trainieren – auf geht’s! 

Auch wenn du an manchen Tagen lieber im Bett liegen würdest statt für den Sport aufzustehen, wird die Rendite deiner Zeit unglaublich sein. Zusätzlich zum kraftvolleren, schlankeren und hübscheren Körperbau fühlst du dich einfach besser, bist selbstbewusster und findest mehr geistige Klarheit, insbesondere wenn dieses lästige „ich habe keine Zeit für Sport“, das nächste Mal in deinem Alltag auftaucht. 

 

Die 10 besten Ausreden für Sport  findest du übrigens ausführlich beschreiben bei meinem Fitnesskollegen Torsten vom Ausdauerblog.

Hast du Fragen?

Du möchtest mehr wissen wie du deine Ausreden keinen Sport zu machen loswirst? Vielleicht hast du auch Fragen zum online Fitness Training oder wie du durch gute kleine Gewohnheiten deinen Stress im Alltag verbessern kannst? Dann lass uns sprechen oder schreibe mir ein E-Mail.

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Über Kerstin Goldstein

LiveFitAnywhere hilft Frauen in verantwortungsvollen Positionen dabei, gesunde Routinen zu leben und durchzuziehen und ihr Leben wieder in Balance zu bringen, selbst wenn der Alltag sehr stressig ist und so wieder mehr Ausgeglichenheit, Erfüllung und Spaß zu erhalten - ohne das Gefühl von Verzicht und ohne regelmäßige Besuche im Fitnessstudio.

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