Dranbleiben an einer Sache: wie schaffe ich das?

Kennst du die Macht des Dranbleibens? Warum ist es für viele Menschen so, dass sie wunderbar an einer Sache dranbleiben, solange sie einen öffentlichen Rahmen dafür haben und sobald dieser wegfällt, fallen sie in alte Routinen zurück? 

Was meine ich damit?

  • Solange wir Termine beim Physiotherapeuten haben, machen wir unsere Übungen brav auch zuhause.
  • Solange wir für ein wöchentliches Fitnessprogramm im voraus bezahlt haben, machen wir auch regelmäßig mit.
  • Solange wir uns mit der Freundin jeden Dienstag zum Fitnesskurs verabreden, gehen wir auch hin. 

Doch sobald diese Termine und die damit verbundene Accountability / Rechenschaftspflicht beendet sind, fallen viele in ihre früheren Gewohnheiten des „ich-sitze-lieber-auf-dem-Sofa-statt-mich-zu-bewegen“ zurück. 

Warum ist das dranbleiben an einer Sache so schwer?

Wir Menschen brauchen oft die terminliche Verbindlichkeit, um ins Tun zu kommen. Diese fällt erst weg, wenn wir gute Gewohnheiten entwickelt und fest in unserem Alltag etabliert haben. Sobald ein gewisser Automatismus für bestimmte Taten entwickelt wurde, fällt es uns auch leicht Sachen zu tun, die wir früher nie für möglich gehalten hätten. 

Dann

  • stehen wir freiwillig um 5.30 Uhr auf um zu meditieren
  • machen wir ohne Nachzudenken unter Mittag 10 Minuten Sport
  • laufen wir die Treppe hoch statt den Aufzug zu suchen

Oft machen wir den Fehler, dass wir uns zu viel vornehmen. Wir wollen dann um 5.30 Uhr aufstehen und gleich eine halbe Stunde meditieren. Wir wollen unter Mittag nicht nur 10 Minuten Sport machen, sondern auch mit den Kollegen zum Essen gehen und ein vor uns hingeschobenes Telefonat mit der Mutter führen. Wir nehmen uns vor ab sofort jede Treppe zu gehen, egal wie viel Gepäck wir dabei haben oder wie lange der Tag bereits war.

In den allermeisten Fällen haben wir damit eine wichtige Grundregel gebrochen, nämlich: wir sind nicht „klein“ gestartet, sondern gleich mit dem Endergebnis. Vielleicht ist es unser Ziel täglich 30 Minuten zu meditieren, eine schöne ausgeglichene Mittagspause zu haben oder alle Treppen zu laufen. Doch sollten wir auch so starten?

Wie schafft man das dranbleiben an einer Sache nun tatsächlich?

Wenn du mit Tiny Habits, also mit winzigen kleinen guten Gewohnheiten startest, dann beginnst du jede Sache die du in deinen Alltag etablieren möchtest mit der kleinstmöglichen Variante. Du startest mit 3 Atemzügen statt 30 Minuten meditieren. Du kreist 3x deine Schultern statt gleich ein langes Workout machen zu wollen und du läufst lediglich die Treppe vom Erdgeschoss in den ersten Stock nach oben, wo dein Büro ist. So schaffst du es, an der Sache die du machen willst, auch dranzubleiben.

Wenn dir diese Dinge irgendwann leicht von der Hand gehen, dann kannst du sie erweitern, wenn du möchtest, aber nicht früher. Auch wenn wir heutzutage wissen, dass kleine Gewohnheiten zu großen Ergebnissen führen, finden es manche Menschen am Anfang schwierig zu verstehen, dass nur kleine Aktionen dabei helfen auch tatsächlich an einer Sache dranzubleiben.

 

Tiny = mighty / Klein = mächtig

Groß = oft wegen Überforderung zum Scheitern verurteilt

 

 

Wie ist es bei dir? Fällt es dir leicht, sportlich zu sein, auf dich zu achten und Zeit für dich selbst zu finden? Falls ja, perfekt. Dann bist du weiter als viele andere.

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Schreibe mir gerne im Kommentar

An welcher einen Sache möchtest du gerne dranbleiben? Was fällt dir schwer dabei? Was hindert dich daran, dich darauf einzulassen auf das was du tun willst?

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